TelDaFax Insolvenz Unterlagen vernichtet Ermittlungen

    TelDaFax Insolvenz: Unterlagen vernichtet?

zuletzt aktualisiert: 14.06.2011

 

Die TelDaFax - Insolvenz zieht weite Kreise: Offenbar waren einem Medienbericht zufolge besonders “loyale” Mitarbeiter schon seit Wochen damit beschäftigt, TelDaFax - Unterlagen massenweise zu vernichten und zu schreddern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar ebenfalls schon länger gegen das Unternehmen.


 

TelDaFax hat zwar nun die Notbremse gezogen, doch Ruhe bekommt das Unternehmen wohl noch lange nicht. Offenbar waren Mitarbeiter des Gas- und Stromanbieters schon seit Wochen damit beschäftigt, Unterlagen zu vernichten. Die Zeit dafür hatten sie vor allem wohl deshalb, weil die Staatsanwaltschaft zwar schon länger wegen Insolvenzverschleppung ermittelte, man aber offenbar hoffte - auch oder vor allem wegen der in TelDaFax geflossenen Finanzspritzen in Millionenhöhe, die 600 Arbeitskräfte könnten vielleicht doch noch gerettet werden.

Das hat sich nun wohl erledigt, doch wieviel belastendes Material die Ermittler noch finden werden, ist fraglich - bereits seit zwei Monaten sollen bei TelDaFax eifrig Unterlagen geschreddert werden.

Bereits seit 2008 hätten Wirtschaftsprüfer sich geweigert, die Jahresabschlüsse des Unternehmens zu testieren, berichtet das “Handelsblatt”. Da scheint es erstaunlich, dass sich trotzdem immer wieder Investoren fanden. In 2010 sollen es etliche Millionen Euro gewesen sein, die namentlich nicht bekannte Investoren in TelDaFax pumpten. Und gerade erst vor ein paar Monaten übernahm der Finanzinvestor Prime Mark die marode Firma und pumpte abermals Millionen hinein. Von insgesamt 100 Millionen Euro an Finanzspritzen an TelDaFax ist die Rede - Geld, das die Investoren wohl abschreiben können.

Ähnlich dürfte es tausenden von TelDaFax-Kunden gehen, die ihren Strom im Voraus bezahlt hatten: sofern das Geld nicht per Lastschrift und erst in den letzten Wochen abgebucht wurde, werden wohl auch sie mit dem Verlust ihres Geldes leben müssen. Die Chancen auf Rückerstattung sind denkbar gering. Wer allerdings in den letzten sechs Wochen per Lastschrift gezahlt hat, könnte Glück haben, wenn er die Lastschrift widerruft: Er muss dann zwar den bereits verbrauchten Strom bezahlen, doch die Vorauszahlung wäre wenigstens gerettet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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