TelDaFax Yello und Flexstrom werben Kunden und Mitarbeiter ab

    TelDaFax: Yello und Flexstrom werben Kunden und Mitarbeiter ab

zuletzt aktualisiert: 21.06.2011

 

TelDaFax liegt am Boden und die Konkurrenz schlachtet den pleitegegangenen Energieversorger aus. Yello geht auf Kundenfang, FlexStrom wirbt TelDaFax-Mitarbeiter ab.


Der Berliner TelDaFax-Konkurrent Flexstrom geht sehr offensiv mit dem Zusammenbruch eines größten Wettbewerbers um: Mit Handzetteln winken Flexstrom-Vertreter den TelDaFax-Mitarbeitern vor deren Eingangstür mit einem neuen Job im Flexstrom-Call-Center. Und auch Yello hat schnell geschaltet - die Anzeigen nämlich, mit denen Yello bereits zahlreiche TelDaFax-Kunden zum Wechsel des Anbieters animiert hat.

Der am Boden liegende Gas- und Stromanbieter blutet offenbar endgültig aus. Pleite war er vorher schon, jetzt ergreifen Kunden und Mitarbeiter die Flucht - verständlicherweise. Denn mit dem Lieferstopp bei TelDaFax dürften die meisten Kunden in die meist teurere Grundversorgung zurückgefallen sein, der von den lokalen Versorgern angeboten wird. Und wenn die Mitarbeiter angesichts der auch in Branchenkreisen weit verbreiteten Einschätzung, dass TelDaFax nicht mehr zu retten ist, statt seelenruhig in die drohende Arbeitslosigkeit zu driften auf Jobsuche gehen, wird ihnen das wohl niemand ernsthaft verübeln können.

Für das insolvente Unternehmen allerdings ist jede neue Hiobsbotschaft ein Nagel mehr, der in den Sarg geschlagen wird. Zwar führt der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr dem Vernehmen nach Verhandlungen mit Investoren, doch deren Interesse, immense Beträge in ein sowohl auf Kunden- als auch auf Mitarbeiterseite ausblutendes Pleiteunternehmen zu pumpen, dürfte eher gering sein. Zumal nach Insolvenzantrag und Lieferstopp auch das Vertrauen endgültig dahin sein dürfte - und neue Kunden somit schwer zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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