TelDaFax Razzia

    TelDaFax: Razzia wegen Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Betrug

zuletzt aktualisiert: 27.06.2011

 

Eine Razzia bei TelDaFax sorgt für Aufsehen: wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und gewerbsmäßigen Betrug wurde in Büros des insolventen Energieversorgers TelDaFAx eine Razzia durchgeführt.


Die Razzia bei TelDaFax wurde auf Beschluss des Amtsgerichts Bonn durchgeführt, wie die Staatsanwaltschaft in Bonn mitteilte. Der Verdacht: Seit 2008 habe TelDaFax seine Kunden nicht mehr profitabel beliefern können. Die zwangsläufig entstehenden Schulden hätten bilanziell nicht ausgeglichen werden können, der Liquiditätsbedarf des Unternehmens sei nicht mehr zu decken gewesen. Auch eine “positive Fortführungsprognose” habe womöglich gefehlt. Daher sei es möglich, dass lange vor der Insolvenzanmeldung seitens TelDaFax, die am 14.06.2011 erfolgte, Insolvenzreife eingetreten war. Trotzdem seien Verträge mit Kunden abgeschlossen worden, wie die Staatsanwaltschaft vermutet, mit dem Ziel, die Vorauszahlungen der Kunden kassieren zu können.

TelDaFax hatte als Billiganbieter im Energiesektor hunderttausende Kunden gewonnen. Viele wurden mit günstigen Tarifen auf Vorauszahlungsbasis geködert. Später gab es Meldungen, das das Unternehmen Strom billiger an seine Kunden abgab als es selbst dafür bezahlen musste. Das Geld können viele Kunden wohl abschreiben, die Chancen, es wiederzubekommen, sind meist schlecht. Offenbar brauchte TelDaFax die Vorauszahlungen, um eigene Verbindlichkeiten begleichen zu können. Letztlich ohne Erfolg: am 14. Juni musste TeldaFax Insolvenz anmelden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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