strom sparen

Strom sparen als privater Verbraucher

 

Nicht nur Unternehmen drehen an der Kostenschraube, auch als privater Verbraucher stellt man sich heutzutage die Frage, wie man Strom sparen kann. Strom sparen findet auf unterschiedlichen Ebenen statt, Möglichkeiten gibt es satt und genug. An erster Stelle allerdings muss der tatsächlich vorhandene Wille stehen, wirklich Strom zu sparen – sei es aus Umwelt- oder aus Kostengründen.

Ohne große Vorlaufkosten gelingt Strom sparen, solange es um den Bereich Nutzungsverhalten geht. Egal, ob es sich um die Festbeleuchtung handelt, die keinesfalls nötig ist, wenn sich in dem Zimmer gerade niemand aufhält, oder ob es um die zwar bequeme, aber sehr teure Stand-by-Schaltung elektronischer Geräte geht – Strom sparen fängt im Kopf an. Wer Fernseher und Co. wirklich ausmacht oder vom Netz trennt, statt nur auf Stand-by zu schalten, kann bis zu 100 Euro im Jahr sparen – und die Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid gleich um über 300 Kilogramm verringern.

 

Auch vermeintliche Kleinigkeiten wie die richtige Wahl der Plattengröße, Verwendung eines Topfdeckels und das frühzeitige Abschalten von Herdplatten und somit Nutzung der Restwärme sparen Strom und schonen den Geldbeutel. Bei der Nutzung der Waschmaschine die Maschine grundsätzlich voll beladen, niedrige Temperaturen wählen und auf das Vorwaschprogramm verzichten – das alleine spart 20 % Strom.

 

Mehr Strom sparen: Änderungen im Haushalt nötig

Wer in Sachen Strom sparen mehr tun will, muss Änderungen in seiner Wohnung vornehmen – beispielsweise Glühbirnen durch Energiesparlampen oder LED-Lampen ersetzen. Deckenfluter geben zwar ein schönes Licht, sind aber wahre Stromfresser. Auch hier spart der Verzicht Strom und damit Geld. Wenig bekannt ist, dass zwischen 5 und 15 % des Stromverbrauchs privater Haushalte auf die Umwälzpumpe der Heizungsanlage entfallen – auch hier spart der Umstieg auf ein neueres Modell unter Umständen viel Energie ein. Ein weiterer Kostentreiber ist oft die Warmwasserbereitung – der Komfort, ständig heißes Wasser zur Verfügung zu haben, ist mit immensen Kosten verbunden. Strom sparen ist hier beispielsweise durch Auswechselung  alter Durchlauferhitzer möglich – das alleine bringt bis zu 10 % Stromersparnis. Aber auch die Verwendung von Durchflussbegrenzern und Wassersparbrausen helfen beim Strom sparen.

Etwas größere Investitionen werden im Bereich der elektronischen Geräte notwendig: ein Induktionsherd spart etwa 20 % Strom gegenüber herkömmlichen Geräten, ist aber nicht ganz billig in der Anschaffung – zumal dann auch gleich neues Kochgeschirr fällig wird. Bei den übrigen Küchengeräten gilt: auch wenn Geräte mit Energieeffizienzklasse “A” als stromsparend angepriesen werden – diese Einteilung ist überholt. Inzwischen wurden die Energieeffizienzklassen “A+” und “A++” ergänzt – wer wirklich Strom sparen will und sich neue Geräte besorgt, wählt Geräte aus diesen Energieeffizienzklassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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