Riester -Rente: Rendite oft mickrig

Riester-Rente: Rendite oft mickrig wie beim Sparstrumpf

zuletzt aktualisiert: 23.11.2011

 

Eine aktuelle Untersuchung führt zu einem erschreckenden Urteil über die Rendite der Riester-Renten-Verträge. Schuld: die verschlechterete staatliche Zertifizierung und eine unzureichende Regulierung der Kalkulationsregeln, meint das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW.


Zehn Jahre gibt es die Riester-Rente inzwischen, und in dieser Zeit hat sie sich verändert - allerdings nicht immer unbedingt zu ihrem Vorteil, findet das DIW. Seit ihrer Einführung hätten sich die Riester-Produkte zu Ungunsten der Riester-Sparer entwickelt, sagt Kornelia Hagen, beim DIW Expertin für Verbraucherpolitik. Oftmals sei die Rendite von Riester-Sparern vergleichbar mit einem Sparstrumpf. Dabei sei die Rendite zahlreicher aktueller Verträge niedriger als die von Verträgen, die im Jahr  2001 angeboten wurden.

 

DIW moniert fehlende verbindliche Kalkulationsgrundlagen für Riester-Produkte

Einer der Gründe für die Verschlechterung der Riester-Renditen sieht das DIW in den hohen Lebenserwartungen, mit denen zum Teil kalkuliert werde.

Unterschiedliche Lebenserwartungen als Kalkulationsgrundlage hätten einen starken Einfluss auf die Renditeleistung.

Kritik übte DIW-Expertin Hagen daran, dass der Staat keine allgemein verbindlichen Kalkulationsgrundlagen vorgibt.

Grundlegende Riester-Reform gefordert

Als Ergebnis der Untersuchung stellt das DIW die Forderung nach einer grundlegenden Riester-Reform. So müsste es standardisierte Kosteninformationen und inhaltlich bewertende Zertifizierungen für Riester-Produkte geben. Kalkulationsgrundlagen sollten nachvollziehbar gestaltet, Transparenz und Vergleichbarkeit erhöht werden. Schließlich spricht sich das DIW für die Streichung der Wechselkosten aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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