Rauchen aufhören mit Nikotinpflaster & Co

Mit dem Rauchen aufhören: Nikotinpflaster & Co. mit hoher Rückfallquote

zuletzt aktualisiert: 18.01.2012

Wer mit dem Rauchen aufhören will, vertraut dabei oft auf Nikotinpflaster oder andere Nikotinersatzprodukte. Der Erfolg von Nikotinpflaster & Co. ist jedoch langfristig keineswegs gewährleistet, wie aktuelle Publikationen zeigen. Die Rückfallquote ist hoch.

Den Verfechtern der E-Zigarette wird die Meldung womöglich ein Grinsen ins Gesicht zaubern: Hatte man ihnen doch seitens der Wissenschaft zuletzt stets vorgehalten, das Lifestyle-Produkt sei nicht dazu geeignet, seine Konsumenten dabei zu unterstützen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Zwar wird das heute kaum noch von jemandem ernsthaft behauptet, doch hoch gepriesene und vermeintlich wirksame Hilfsmittel scheinen ebenfalls nicht den gewünschten Effekt zu erzielen – langfristig zumindest.

 

Mit dem Rauchen aufhören mit Nikotinpflaster & Co. nur für starke Raucher sinnvoll

Denn eine aktuelle Publikation in Tobakko Control kommt Medienberichten zufolge zu dem Schluss, dass die Rückfallquote bei Anwendern von Nikotinersatzprodukten genau so hoch ist wie bei denjenigen Rauchern, die den Absprung ohne nikotinhaltige Hilfsmittel versuchen.

Nur bei starken Rauchern konnte eine um 50 bis 70 Prozent höhere Erfolgsaussicht für einen Rauchstopp ermittelt werden.

Leichtere Raucher tun sich dagegen schwer – vor allem dann, wenn keine zusätzliche Motivation in Form einer Teilnahme an einer kontrollierten Studie den Abstinenzversuch unterstützt.

Weitere Studie bestätigt hohe Rückfallquote

Eine Studie der Bostoner Harvard School of Public Health brachte ebenfalls ein enttäuschendes Ergebnis. Auch wenn die Studie unter Medizinern als mit Schwächen behaftet gilt, waren die Resultate ernüchternd: Die Rückfallquote starker Raucher, die ohne professionelle Hilfe auf Entzug gingen, war bei den Verwendern von Nikotinersatzprodukten um das 2,6-fache höher. Im Rahmen der Studie wurden 1.916 Raucher in Abständen von zwei Jahren insgesamt dreimal befragt. Von diesen 1.916 Teilnehmern hatten 787 Raucher gerade einen Abstinenzversuch unternommen. Bei jeder Nachfrage war ungefähr ein Drittel wieder rückfällig geworden und hatte es nicht geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören.(rm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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