Postbank: Abzocke-Vorwürfe

    Postbank: Abzocke bei Geldanlage durch Postbank-Mitarbeiter?

zuletzt aktualisiert: 22.06.2011

 

Bei der Postbank sollen einem Medienbericht zufolge Kunden von Beratern gezielt in riskante Geldanlagen gedrängt worden sein. Nun werden Stimmen laut, die der Postbank Abzocke vorwerfen.


Kunden der Postbank, die eine sichere Geldanlage wollten, konnten offenbar bei weitem nicht immer sicher sein, eine solche von ihrem Berater auch empfohlen zu bekommen. Stattdessen wurden gerne Fonds empfohlen, die in Computerspiele, Immobilien, Schiffe oder “neuseeländische Milchkühe” investieren. Die Risiken dieser Anlageprodukte wurden offenbar gezielt verharmlost, und auch die eigentlich gesetzlich vorgeschriebene Kundeninformation über die Vergütung, die die Postbank für den vertrieb des Produkts erhält, soll oftmals nicht oder in unzureichendem Maße erfolgt sein.

Das sieht die Postbank zwar anders und gibt an, dass die Kunden nach dem jeweils geltenden Recht über mit der Geldanlage zusammenhängende Provisionen aufgeklärt wurden, doch dem Norddeutschen Rundfunk liegt nach dessen Aussage ein Mitschnitt von einer Vertriebsschulung vor, in dem offen zugegeben wird, dass diese Aufklärung eher selten erfolgt. Die Provisionen, die die Postbank für den Verkauf der riskanten Geldanlagen erhielt, sollen zwischen 10 und 15 Prozent betragen haben.

Inzwischen dürfte vielen Anlegern klar geworden sein, wohin ihr Geld tatsächlich geflossen ist - und dass ihre Anlage manches Mal alles andere als sicher ist. So wird von einem Münchner Fondshaus berichtet, dass es mittlerweile von seinem Versprechen einer mindestens 70-prozentigen Rückzahlung des angelegten Geldes Abstand nimmt.

Das ohnehin schon brisante Thema nehmen die NDR-Redakteure zum Anlass, auch darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Beratern der Postbank in vielen Fällen gar nicht um Angestellte der Bank handelt, sondern um freie Handelsvertreter, die mit der Postbank-Visitenkarte und dem Namen eines großen Geldhauses im Rücken Kunden für ihre Produkte suchen. Dieses System allerdings ist so ungewöhnlich nicht: auch bei der Deutschen Bank - mittlerweile Mehrheitseigner bei der Postbank - war es zumindest bis vor einiger Zeit so, dass auch selbständige Handelsvertreter unter der Deutsche-Bank-Flagge segelten und beispielsweise betriebliche Altersvorsorge-Produkte verkauften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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