Post: Milliarden Porto zuviel kassiert?

Post: Porto in Milliardenhöhe zu viel  kassiert?

zuletzt aktualisiert: 22.11.2011

 

Die Post hat möglicherweise über Jahre hinweg zu viel an Porto kassiert. Das zumindest werfen private Konkurrenten dem Unternehmen vor. Insgesamt geht es um Summen zwischen 2,5 bis 5 Milliarden Euro. Das berichtet der “Express” unter Berufung auf einen entsprechenden “Spiegel”-Artikel in seiner Online-Ausgabe.


Wie das Blatt berichtet, hätten bei der Liberalisierung des Post-Marktes einschneidende Maßnahmen ergriffen werden sollen - mit dem Ziel, die Marktanteile der Post zu beschneiden. Die Regulierungsbehörde hätte damals festlegen sollen, um wieviel die Post ihre Portopreise hätte senken sollen. Eine Absenkung der Portoeinnahmen um 750 Millionen Euro bis 1,5 Milliarden Euro seien im Gespräch gewesen.

 

Porto-Mauscheleien hinter verschlossenen Türen?

Doch dazu kam es nicht. Ex-Post-Chef Zumwinkel, der ehemalige Wirtschaftsminister Werner Müller und Matthias Kurth als Chef der Regulierungsbehörde hätten damals bei einem Treffen vereinbart, dass die Porto-Absenkung bei der Deutschen Post sehr viel moderater ausfällt.

So blieben als Preissenkung am Ende nur 270 Millionen Euro statt der ursprünglich angedachten bis zu 1,5 Milliarden Euro übrig.


 

Konkurrenz der Post wendet sich an Bundesnetzagentur

Darüber haben sich dem Bericht zufolge Konkurrenzunternehmen jetzt bei der Bundesnetzagentur beschwert. Es habe mehrfache Verstöße gegen Gesetze gegeben. Der angeblich bei dem ominösen Treffen anwesende Bundesnetzagentur-Chef Kurth soll den Vorgang als ein “übliches Vorgehen, mit Verfahrensbeteiligten gespräche zu führen” bezeichnet haben. Es seien jedoch bei dem Treffen im Düsseldorfer Industrie-Club im März 2002 weder Verträge noch Vereinbarungen geschlossen worden.

Ob es nun zu Schadensersatzklagen in Milliardenhöhe kommen wird, ist bislang noch offen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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