Parkinson Ursachen Pflanzenschutzmittel?

Parkinson: Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft erhöhen laut Studie das Risiko einer Parkinson-Erkrankung

zuletzt aktualisiert: 08.06.2011

 

Parkinson: Das Risiko, an Parkinson zu erkranken, ist laut einer aktuellen Untersuchung bis zu dreimal höher für Personen, die in der Nähe von Feldern arbeiten, auf denen regelmäßig bestimmte Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.


Die Untersuchung wurde in den USA durchgeführt, wo die Forscher ein geographisches Informationssystem erstellt haben, in dem sowohl die landwirtschaftlichen Flächen als auch die eingesetzten Pflanzenschutzmittel erfasst sind. An der Untersuchung nahmen Personen teil, deren Arbeitsplatz sich in der Nähe der landwirtschaftlichen Flächen befindet. Ausgenommen waren die Farmer selbst, auch Erntearbeiter wurden nicht erfasst.

Ergebnis der Studie: Die Nähe zu Feldern, auf denen bestimmte Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, steigert offenbar das Risiko einer Parkinson-Erkrankung. Sind die Personen sowohl dem Fungizid Ziram als auch dem Herbizid Paraquat ausgesetzt gewesen, ermittelten die Forscher ein um 80 Prozent erhöhtes Erkrankungs-Risiko.

Bestand am Arbeitsplatz zusätzlich zu den genannten Mitteln auch noch der Kontakt zum Fungizid Maneb, berechneten die Wissenschaftler ein im Vergleich zum Durchschnitt dreimal höheres Risiko, an Parkinson zu erkranken.

Auf Europa sind die Werte indes nicht 1:1 übertragbar - das Mittel Paraquat ist hier nicht zugelassen. Dessen ungeachtet werden schon seit längerem diverse Pestizide mit neurotoxischer Wirkung verdächtigt, Parkinson auslösen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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