Opel: Händler sollen für einheitliches Aussehen bezahlen

    Opel: Händler sollen einheitlich auftreten und dafür zahlen.

zuletzt aktualisiert: 30.08.2011.2011

 

Opel demonstriert neues Selbstbewusstsein - auch gegenüber seinen Händlern. Die sollen nämlich hohe Investitonen tätigen, damit die Opel-Händler künftig einheitlich auftreten. Wieder einmal.


Mit Kosten im hohen fünfstelligen, teilweise auch sechsstelligen Bereich müssen die Händler rechnen. Dafür sollen sie einen neu gestalteten Eingangsbereich, in dem ein schwarzer Rahmen den Schriftzug hervorheben soll. Auch die Fassade wird aufgefrischt und soll mit Aluminium verblendet werden.

Ab 2013 soll das Konzept umgesetzt sein und wird die Opel-Händler finanziell stark belasten. Dumm nur, dass die letzte Umbau-Aktion, die Opel angeordnet hatte, gerade einmal zwei Jahre her ist. Da kann man verstehen, dass mancher Händler verärgert ist.

Zumal Opel auch weitere Forderungen an seine Vertriebs- und Servicepartner stellt: Die Opel-Modelle sollen räumlich strikt von anderen Marken im Händlerangebot getrennt werden. Auch wenn diese Forderung noch sinnvoll erscheinen mag, der Aufwand dafür ist immens. Für die Abtrennung der einzelnen Marken soll Opel zumindest teilweise bereits verlangt haben, Mauern zu errichten - was aufwändiger ist und obendrein weniger Flexibilität bei der Fahrzeugpräsentation erlaubt.

Doch am kritischsten wird von manchem Händler gesehen, dass der Rüsselsheimer Autobauer mitunter auch vorschreiben will, wie hoch der Umsatzanteil des Händlers sein muss, der ausschließlich mit Opel-Produkten erzielt wird. Diese Maßnahme greift tief in die unternehmerischen Belange der Händler ein - und teils wird bereits die Frage gestellt, ob diese Vorgabe überhaupt mit rechtlichen Regelungen im Einklang steht.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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