Stau stresst - wie eine TomTom - Studie jetzt auch bestätigt.

Dauerndes Navigieren per Navi lässt Hirn verkümmern

zuletzt aktualisiert: 13.12.2011

 

Navigieren per Satelliten-Unterstützung: angenehm ist es allemal. Ziel eingeben, Route berechnen lassen und los, das elektronische Helferlein weist uns den Weg. Doch einer neuen Studie zufolge tun wir unserem Hirn keinen Gefallen damit, wenn wir uns beim Navigieren dauernd auf die Stimme aus dem Navi verlassen.


Gedächtnisforscher in Großbritannien haben eine Studie mit drei Gruppen von Probanden durchgeführt, die eins gemein hatten: sie alle wollten den Taxischein machen. In die Gruppen eingeteilt wurden die Probanden wohl erst im Nachhinein, und zwar nach den Kriterien: Wer hat die Ausbildung abgebrochen, wer brauchte für seinen Schein keine Straßennamen und Sehenswürdigkeit pauken und schließlich die letzte Gruppe, deren Mitglieder rund 25.000 Straßennamen und 20.000 Sehenswürdigkeiten kennen mussten.

 

Navigieren als effektives  Gedächtnis-Training

Zu Beginn waren an den Gehirnen der Teilnehmer keine größeren Unterschiede festzustellen.

Nach etwa drei bis vier Jahren allerdings war das völlig anders.

Die Taxifahrer, die für ihren Taxischein richtig hatten pauken müssen, wiesen deutlich mehr Hirnsubstanz im Hippocampus auf.

 

Permanentes Navigieren per Navi gewöhnt Denken ab

Dieser Teil des Gehirns ist für Gedächtnisleistungen zuständig. Das Ergebnis der Studie legt eindeutig den Schluss nahe, dass das mühsame Lernen der Straßen und Orte die Entwicklung dieses Gehirnareals fördert, während das Gehirn “lernfauler” Personen sich nicht weiterentwickelt.

Das bemerkenswerte Ergebnis der Intensiv-Lerner lässt sich auch mit weiteren Faktoren erklären. Denn nach Aussage von Medizinern handelt es sich beim Navigieren um eine Tätigkeit, bei der das Gehirn eine unglaubliche Vielzahl von Sinneseindrücken verarbeiten muss. Während also die Stadtplan-büffelnden Taxifahrer ihrem Gehirn permanent einen extrem aufwendigen Prozess aufgezwungen haben, gewöhnten sich die Navi-Nutzer das Mitdenken quasi ab.

Öfter mal den Weg selber suchen könnte sich also für Autofahrer durchaus lohnen: Bekommt man nicht jedes Abbiegen von der freundlichen Stimme auf dem Silbertablett serviert, muss man sich selbst schlau machen und auch selbst navigieren - und hält so das Gedächtnis fit.(cm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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