Migräne: Behandlung zeigt Erfolge

Migräne: Behandlung nach ganzheitlichem Konzept zeigt Erfolge

zuletzt aktualisiert: 29.11.2011

Migräne: Die Behandlung nach einem ganzheitlichen Konzept zeigt Erfolge. Viele Patienten erleben dank der neuartigen Migräne-Behandlung erstmals ein Leben ohne Kopfschmerzen.

Die Behandlung von Migräne könnte künftig für die Patienten deutlich erfolgreicher verlaufen als bislang. Knapp 6.000 Patienten mit schweren chronischen Kopfschmerzen wurden bislang mit dem “Kieler Konzept” behandelt. Das Kieler Konzept entstand in einer Zusammenarbeit der Schmerzklinik Kiel und der Techniker Krankenkasse (TK). Erstmals ist damit eine bundesweite Vernetzung der ambulanten und stationären Schmerztherapie möglich.

 

Mit neuer Migräne-Behandlung erstmals wieder schmerzfrei

Das bundesweit koordinierte Netz zur Kopfschmerzbehandlung wurde 2007 von der TK und der Kieler Schmerzklinik initiiert.

Der Direktor der Schmerzklinik Kiel Hartmut Göbel bezeichnet das neue Versorgungskonzept als “Meilenstein” und betont, dass viele Patienten erstmals seit vielen Jahren wieder ein Leben ohne Kopfschmerzen erleben.

Über 400 regionale Schmerztherapeuten arbeiten mit der Kieler Schmerzklinik eng zusammen.

Das Kieler Konzept gliedert sich in drei Phasen: Diagnose und Einstufung nach Schweregrad, Behandlung in der Schmerzklinik und weitere Betreuung des Patienten. Die sich an die neurologisch-verhaltensmedizinische Behandlung in der Schmerzklinik anschließende Betreuungsphase dauert ein Jahr - der Verlauf der Erkrankung wird dabei ebenso weiter kontrolliert wie der Erfolg, den die Behandlung der Migräne hat.

Migräne: Vor allem Frauen sind betroffen

Wie der aktuelle Gesundheitsreport der TK zeigt, ist Migräne überwiegend eine weibliches Phänomen: Der Anteil betroffener Frauen liegt bei 70 %. Viele Formen der Migräne sind hormonell bedingt. Während Östrogene die Schmerzempfindlichkeit offenbar ansteigen lässt, wirkt Testosteron allem Anschein nach genau entgegengesetzt. Daten der TK bestätigen, dass Frauen nach den Wechseljahren weniger Medikamente zur Migräne-Behandlung verschrieben bekommen. Bei Männern hingegen ändert sich der Bedarf an Migränemedikamenten mit steigendem Alter kaum.(sh)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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