Windows XP Support vor dem Ende

Microsoft: online Milliarden verbrannt

zuletzt aktualisiert: 05.07.2012

 

Im Internet bekommt Microsoft offenbar kein Bein auf die Erde: während die Konkurrenz Milliarden für Online-Werbung einnimmt, muss Microsoft Milliarden abschreiben.

Aktuell muss Microsoft ein Betrag von 6,2 Milliarden $ (4,9 Milliarden €) abschreiben, die im wesentlichen aus dem offensichtlichen Fehlkauf der Firma Aquantive resultieren. Microsoft hatte Aquantive 6,3 Millionen $ gekauft, nachdem der Konkurrent Google Microsoft beim Wettbieten um den Werbevermarkter DoubleClick übertrumpft hatte. Doch während Google seit der DoubleClick-Übernahme seine Werbeeinnahmen kräftig steigern konnte, erfüllten sich die hohen Erwartungen bei Microsoft nicht einmal im Ansatz.

Medienberichten zufolge hat die Aquantive-Pleite von Microsoft vor allem zwei Gründe:

Zum einen verfüge zwar auch Aquantive über eine Technik zur automatisierten Platzierung von Werbung, doch im Kern war Aquantive eher eine Werbeagentur fürs Online-Geschäft, die sich in erster Linie auf Webdesign und individuelle Werbekundenbetreuung konzentrierte.

Zum anderen hätte die Aquantive-Technik zur automatisierten Werbe-Platzierung mit großem Aufwand weiter entwickelt werden müssen – doch genau das versäumte Microsoft.

Die Milliardenabschreibung wird Microsoft jetzt zwar ein Geschäftsquartal kräftig verhageln, doch unterm Strich bleibt Microsoft dennoch hochprofitabel. Allerdings verdient Microsoft sein Geld nach wie vor vor allem mit dem Verkauf von Betriebssystemen und Bürosoftware – ein lukrativer Einstieg ins Onlinegeschäft will jedoch offenbar einfach nicht gelingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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