Magenverkleinerungen können Leben retten

Magenverkleinerungen können Leben retten

zuletzt aktualisiert: 07.12.2011

Die Zahl von Operationen zur Magenverkleinerung nimmt in den letzten Jahren zu. Nun stellt sich anhand einer Studie heraus: Die Gewichtsabnahme ist nicht der einzige positive Aspekt von Magenverkleinerungen - sie können auch Leben retten.

 

Die Anzahl adipöser Patienten steigt - und mit ihnen auch die Zahl der Operationen mit dem Ziel einer Magenverkleinerung. Wie Forscher jetzt herausgefunden haben, ist die Gewichtsabnahme nach einer Magenverkleinerung nicht der einzige positive Effekt: Magenverkleinerungen können auch das Leben verlängern.

Michael Korenkov von der Klinik und Poliklinik für Allgemein- und Abdominal-Chirurgie der Johannes-Gutenberg-Klinik Mainz und Stefan Sauerland vom Institut für Forschung in der operativen Medizin der privaten Universität Witten/ Herdecke haben sich mit zwei unterschiedlichen Bereichen der Adipositas-Chirurgie befasst - mit der die Nahrungsaufnahme einschränkenden restriktiven Magenverkleinerung und der Malabsorption, die die Aufnahme von Nahrung im Verdauungstrakt verringert.

Demnach besagen neueste Studien, dass sich die Sterblichkeit bei adipösen Patienten die Sterblichkeit nach einer operativen Magenverkleinerung um zwischen knapp 30 und 40 Prozent reduziert. Das soll nicht allein an der durch schwindendes Gewicht reduzierten Belastung liegen: Offenbar ändert sich durch die Operation auch der Hormonhaushalt im Magen-Darm-Trakt, was positive Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel mit sich bringt. (cm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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