Lebende Schweine verstümmeln, um Leben zu retten

    Plan: Lebende Schweine verstümmeln, um Soldaten “Leben retten im Gefecht” beizubringen

zuletzt aktualisiert: 05.10.2011

Lebende Schweine sollen mit Schuss-, Brand- und Stichverletzungen verstümmelt werden, damit Soldaten üben können, im Gefecht Leben zu retten. Nachdem eine Genehmigung in der Oberpfalz bislang nicht erteilt wurde, stellte der Anbieter jetzt einen entsprechenden Antrag in Thüringen.


Der Dienstleister heißt DMI ( Deployment Medicine International) und soll nach eigenen Angaben der größte medizinische Ausbilder der amerikanischen Armee sein. Einer der angebotenen Kurse soll Soldaten dazu befähigen, auch in Gefechtssituationen verwundeten Kameraden das Leben zu retten. Doch dafür sollen offenbar lebende Schweine verstümmelt werden, um ein möglichst realistisches Training zu ermöglichen.

Schuss-, Brand- und Schnittwunden sollen den betäubten Tieren zugefügt werden, damit die Soldaten die Erstversorgung im Gefecht bestmöglich simulieren können. Im letzten Jahr wurden Anträge, auch in Deutschland solche Übungen an lebenden Schweinen durchführen zu dürfen, bereits in der Oberpfalz gestellt, verlautet von der Tierschutzorganisation PETA. Nachdem die Erlaubnis ausblieb - wohl weil das deutsche Tierschutzgesetz dies nicht gestattet -, weicht DMI nach Thüringen aus: Ein entsprechendes Verfahren läuft derzeit am Verwaltungsgericht Gera, gegen Ende Oktober wird eine Entscheidung erwartet.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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