Kuckuckskinder Statistik

Kuckuckskinder Statistik

Eine Meldung aus der Statistik: Kuckuckskinder nehmen einen Anteil von 5 bis 10 % aller Kinder ein. Sogar Werte von etwa 15 % Kuckuckskindern wurden zuletzt von Forschern angegeben. Somit werden jährlich etwa 40.000 Kuckuckskinder geboren. Die  Werte reichen in Einzelfällen bis zu 30 %, die jedoch nicht als repräsentativ angesehen werden können, ebensowenig wie die Nennungen von  0,8 % am unteren Ende der Skala. Exakte Werte zu liefern, ist für die Forscher aufgrund der fehlenden verlässlichen Datenbasis schwierig.

 

Privat initiierte Tests können kein verlässlicher Maßstab für die Statistik über Kuckuckskinder sein.  Die Väter haben hier in vielen Fällen bereits einen "Anfangsverdacht". Das erklärt den hohen statistischen Anteil der bei solchen Tests nachgewiesenen Kuckuckskinder.

Doch auch Daten, die aus Tests gewonnen werden, mit deren Hilfe Väter feststellen wollen, ob sie eine Erbkrankheit haben, die sich auf den Nachwuchs auswirken könnte, sind wenig geeignet, verlässliche statistische Werte zu liefern - denn gerade diese Kinder, deren Eltern solche Gutachten veranlassen, kommen wohl überwiegend aus besonders stabilen familiären Verhältnissen. Eine verzerrte Kuckuckskinder-Statistik wäre daher auch dann die Folge, würde man diese Daten als repräsentativ betrachten und als Basis zulassen

Die Kuckuckskinder Statistik basiert daher selten auf repräsentativ gewonnenen harten Fakten und soliden Zahlen, was exakte Datenangaben erschwert - auch, weil weitere Aspekte wie regionale Gegebenheiten und soziales Umfeld der Eltern ebenfalls eine Rolle spielen.