Kuckuckskinder Statistik

Statistik  Kuckuckskinder

 

Die Statistik für Kuckuckskinder muss auf “harte Daten” verzichten, zu wenig verlässliche, definitive Zahlen sind bekannt. Aber auch, wenn definitive Zahlen meist fehlen, gehen seriöse Schätzungen davon aus, dass in Deutschland jährlich etwa 40.000 Kuckuckskinder geboren werden, deren “sozialer” Vater also nicht ihr “biologischer” Vater ist.

 

Je nach Statistik und Studie variiert der Wert demnach zwischen 5 und 10 Prozent. In jeder Schulklasse sitzt daher statistisch gesehen zumindest ein, wenn nicht sogar bis zu drei Kuckuckskinder. Da aber nach wie vor der nachgeburtliche Abstammungstest alles andere als der Regelfall ist, hat die Statistik mit Problemen zu kämpfen: die Daten stammen oftmals aus Quellen, deren Allgemeingültigkeit fragwürdig ist.

 

Probleme der Kuckuckskinder - Statistik

So kann der hohe Anteil an Kuckuckskindern, der sich aus privat initiierten Vaterschaftstests ergibt, nicht als Maßstab dienen. Zu oft haben die auftraggebenden Väter meist einen guten Grund, den Test überhaupt in Auftrag zu geben - sie haben schon eine Vorahnung, wie das Ergebnis ausfallen wird. Aus Tests, die beispielsweise die Feststellung von Erbkrankheiten zum Ziel haben, abgeleitete Ergebnisse – die zumeist niedrigere Anteile an untergeschobenen Kindern ergeben – können ebensowenig für allgemeingültige Aussagen herhalten, da gerade hier bei den betroffenen Elternpaaren besonders stabile familiäre Strukturen vermutet werden dürfen. Daher kann die Statistik letztlich nur Anhaltspunkte und grobe Näherungswerte liefern. Wie groß die Unterschiede in der Kuckuckskinder – Statistik sein können, zeigt das Beispiel einer Metastudie. Für diese wurden 33 Einzelstudien aus den Jahren 1950 bis 2004 ausgewertet - und die Ergebnisse reichten von 0,8 Prozent am unteren Ende der Statistik – Skala bis zu sagenhaften 30 Prozent am oberen Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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