Krebs: Leuchtspray markiert Tumore

Krebs:
Leuchtspray markiert Krebszellen

zuletzt aktualisiert: 28.11.2011

 

Krebs: Ein neues Leuchtspray hilft bei der Erkennung von Krebszellen. Mit einem fluoreszierenden Spray besprüht beginnen Krebszellen an zu leuchten und sind so für Chirurgen leichter zu erkennen. Das Leuchtspray könnte somit eine echte Hilfe bei Krebsoperationen werden.

Noch funktioniert das Krebs-Leuchtspray nicht für alle Krebsarten, doch die Forscher sind optimistisch, dass dasselbe Prinzip auch bei den Krebsarten angewendet kann, die bislang noch nicht mit dem Leuchtspray entlarvt werden können. Bislang funktioniert das Verfahren bei diversen Eierstockkrebs-Arten und unterschiedlichen Gebärmutterhalskrebs-Tumore.

 

Krebs-Leuchtspray leuchtet etwa eine Stunde lang

Das neue Verfahren wurde von Forschern des National Cancer Institute in Bethesda vorgestellt.

Die Funktionsweise: Ein Farbstoff im Spray reagiert mit Enzymen auf der Oberfläche der Krebszellen - und beginnt zu leuchten.

Etwa eine Stunde lang heben sich dann die markierten Krebszellen deutlich vom gesunden Restgewebe ab.

Chirurgen haben es so leichter, das befallene Gewebe während der Operation zu identifizieren.

Mit Krebs-Leuchtspray geringere Dosierung und weniger Nebenwirkungen

Der große Vorteil gegenüber bereits bekannten Markier-Techniken: Das Spray braucht nicht intravenös verabreicht zu werden und erzielt bereits nach wenigen Sekunden sichtbare Resultate.

Schon kurz nach dem Aufsprühen nämlich ist der Effekt zu beobachten. Durch den Verzicht auf die intravenöse Verabreichung sind auch weitaus geringere Dosierungen möglich - was wiederum das Risiko potentieller Nebenwirkungen reduziert.

Hisaka Kobayashi vom National Cancer Institute führte aus, dass der Einsatz des Gammaglutamyl-HMRG-Markers nicht allein auf Krebsoperationen beschränkt sei. Auch bei Endoskopien und Biopsien sei der Einsatz auf der Suche nach Krebszellen möglich.(sh)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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