KKH-Allianz:Trennung von Allianz Private Krankenversicherung

KKH-Allianz: Trennung von Allianz PKV zum Jahresende 2012

zuletzt aktualisiert: 31.01.2012

 

Nach gerade einmal dreieinhalb Jahren haben die KKH Allianz und die Allianz Private Krankenversicherung beschlossen, ihre Kooperation zum Jahresende zu beenden und ab dem Jahr 2013 wieder getrennte Wege zu gehen. Mitentscheidend war das rechtliche und politische Umfeld, wie aus einer gemeinsamen Presseerklärung hervorgeht.

Die KKH Allianz muss sich jetzt nicht nur Gedanken darüber machen, unter welchem Namen sie ab 2013 am Markt auftreten will. Auch die Suche nach einem neuen Kooperationspartner steht nach dem Trennungsentscheid nun auf der Agenda. Die Hoffnungen der beiden Kooperationspartner, die mit der Zusammenarbeit verbunden waren, haben sich „nur teilweise erfüllt“. Dafür ist wohl auch die zum Jahresbeginn 2012 geänderte Gesetzgebung verantwortlich, die den gesetzlichen Krankenkassen größere Freiräume im Bereich der Satzungsleistungen einräumt.

 

Gesetzesänderung mitverantwortlich für die Trennung.

Als Folge dieser Neuregelung dürfen die gesetzlichen Kassen Leistungen, die bislang nur über private Versicherer abgeschlossen werden konnten, nun selbst anbieten.

Der PKV-Verband hatte an der Gesetzesänderung bereits massive Kritik geäußert, da sie der Gesetzlichen Krankenversicherung ein weiteres Vordringen in den privaten Versicherungsmarkt ermöglicht.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr von der FDP sieht dagegen Vorteile für die Patienten und einen Schritt hin zu fairem Wettbewerb.

Konzept ist nicht wie erhofft aufgegangen.

Die Erwartungen der beiden Kooperationspartner KKH Allianz und Allianz Krankenversicherung haben sich damit nicht erfüllt. Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse KKH Allianz sollten ursprünglich nicht nur als Absatzkanal für die Zusatzversicherungen der privaten Krankenversicherung der Allianz dienen, sondern auch von speziell für sie entwickelten Produkten profitieren. Produktentwicklung, Service und Betreuung der beiden Unternehmen sollten quasi Hand in Hand gehen. Nun wird sich die KKH Allianz einen neuen Produktgeber im Bereich der Zusatzversicherungen suchen müssen.(rm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Meldungen, Artikel und Berichte

KKH-Allianz: Kranke Mitglieder zur Kündigung gedrängt?

Alte und chronisch Kranke: KKH-Allianz erneut Vorwürfen ausgesetzt

Zusatzbeitrag-Abschaffung bei der KKH-Allianz für 2012 geplant

KKH Allianz bei Kur-Ablehnungen führend

KKH Allianz Mutterpass-App

KKH Allianz: Burnout auf dem Vormarsch

Cyberknife-Behandlungen bei KKH-Allianz

Mäßiges Abschneiden der KKH Allianz im Vergleich

Allianz wegen Benachteiligung von Riester-Kunden abgemahnt

Versorgungsgesetz zu einseitig?

Krankenkassen 2012 mit Milliardenüberschüssen

Studie der KKH Allianz: Frauen werden später Mütter

Allianz Krankenversicherung: Zusatzpolicen als Wachstumsmotor

Auch 2012: Techniker Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag

Gesundheitsfonds 2011 mit sattem Plus

DAK schafft Zusatzbeitrag ab

Ver.di: DAK-Verhalten heftig kritisiert

Urteil: Deutsche Bank darf keine Gebühren für unaufgeforderte Kontoauszüge verlangen

Deutsche Bank wird von den USA verklagt

Deutsche Bank: EU-Kartellverfahren

AOK: satte Mitgliederzuwächse

DAK: Kassenriese mit Schieflage?

DAK: 800 Stellen in 2011 weg

DAK: Stellenabbau

DAK: widersprüchliche Meldungen - Druck vom Amt?

DAK: Abrechnungsbetrüger entlarvt

DAK: Mitgliederschwund

Kündigungshilfe von der DAK

Kündigungsfristen bei der DAK

Anschrift DAK

Krankenkasse: Krankengeld

Beitrag gesetzliche Krankenkasse

In der Krankenkasse als Student

 


Zur Startseite
 

 

 

 

 

 

 

Verlinke oder bookmarke diesen Artikel!:

 

Delicious Bookmark this on Delicious

 

 

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen