Burnout und Depressionen nehmen drastisch zu

Burnout nimmt drastisch zu

zuletzt aktualisiert: 03.03.2011

Burnout wird immer öfter diagnostiziert, meldet die KKH-Allianz. Hoher Leistungsdruck beruflich und privat führt vermehrt zu Depressionen, Burnout und psychischen Erkrankungen.

Im Bundesdurchschnitt haben die Burnout-Fälle zwischen 2007 und 2009 eine Zunahme um 46 % erfahren, ergaben die Auswertungen der Krankenkasse. Am stärksten betroffen ist das Bundesland Sachsen, in dem die Fallzahlen um 73 % zugenommen haben - bei den Männern sogar um 113%. Mit der Anzahl der diagnostizierten Burnout-Fälle stiegen auch die Fehlzeiten in den Betrieben - im Zeitraum von 2006 bis 2009 um 33 %. Grund: Am häufigsten betroffen von Burnout-Erkrankungen sind Patienten im erwerbsfähigen Alter.

 


In Sachsen war im Jahr 2010 jeder achte Fehltag  auf der Arbeit bei Versicherten der Krankenkasse mit psychischen Erkrankungen verbunden. Bei 18 Tagen, die die Versicherten der KKH-Allianz im Schnitt auf der Arbeit fehlten, entfallen somit große Teile der Fehlzeiten auf Burnout & Co.

Die Kasse bemängelt, dass die Behandlung der Betroffenen oftmals nicht den Notwendigkeiten entspricht. Die richtige Diagnose würde häufig erst nach Jahren gestellt, bis zum Beginn einer geeigneten Therapie gehen nochmals etliche Monate ins Land. Schnelle Gesundung und Einsatzbereitschaft für den Job würden so nicht gewährleistet - im Gegenteil: Bei einem erheblichen Anteil der Patienten wäre die Erkrankung schon nach kurzer Zeit chronisch..

Als Grund für die Zunahme von Depressionen, Burnout und psychischen Erkrankungen allgemein nennt die Krankenkasse hohen Leistungsdruck im Beruf, aber auch Freizeitstress und Probleme, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Allein in Sachsen zählte die KKH-Allianz etwa 1.000 Burnout-Diagnosen - nur unter ihren eigenen Versicherten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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