Kartellrecht: Bahn von Wirtschaftskartell abgezockt?

Kartellrecht: Bahn bei Schienenpreisen von Wirtschaftskartell abgezockt?

zuletzt aktualisiert: 30.06.2011

 

Wegen möglicher Verstöße gegen das Kartellrecht ermitteln die Staatsanwaltschaft Bochum und das Bundeskartellamt. Potentieller Geschädigter ist die Deutsche Bahn: Es besteht der Verdacht, dass das Wirtschaftskartell jahrelang überhöhte Preise für die Schienen abgesprochen hat.


Der Verdacht: Zehn Unternehmen haben dem Kartellrecht zuwiderlaufende Preisabsprachen getroffen, und das über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Die Staatsanwaltschaft Bochum bestätigte zwischenzeitlich, dass es gemeinsame Ermittlungen mit dem Bundeskartellamt gegen 30 Personen in zehn Unternehmen gibt.

Da die Untersuchungen noch am Anfang stünden, könnten allerdings noch keine Angaben zur eventuellen Schadenhöhe gemacht werden. Medien spekulierten bereits auf einen Schaden von bis zu 100 Millionen Euro, der der Deutschen Bahn durch das Kartell entstanden sein könnte. Die Staatsanwaltschaft Bochum wollte auch keine Auskunft darüber geben, welchen Firmen vorgeworfen wird, gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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