Hochrisikopool IKK

Hochrisikopool für teure Versicherte bringt nach Meinung des IKK e.V. so gut wie nichts.

zuletzt aktualisiert: 01.06.2011

 

Ein Hochrisikopool, der für den Ausgleich der Kosten besonders teurer Versicherter sorgen soll und wie ihn DAK-Chef Herbert Rebscher zuletzt gefordert hatte, bringt nach Ansicht der Interessenvertretung der Innungskrankenkassen so gut wie nichts.


Erfahrungen in der Vergangenheit hätten gezeigt, dass kaum ein nennenswerter Umverteilungseffekt zu erwarten sei. Im Gegensatz dazu, so der Geschäftsführer des IKK e.V. Jürgen Hohnl, würde der administrative Aufwand drastisch ansteigen.

Zusätzlich müssten nicht nur die Fälle berücksichtigt werden, die in den Hochrisikopool gehörten - sondern auch diejenigen, in denen die Kassen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds erhalten, als eigentlich notwendig wäre. Unter dem Strich würde sich die Einführung eines solchen Hochrisikopools für kaum eine Kasse lohnen, so Hohnl.

Dem IKK e.V. gehören die Vereinigte IKK, die IKK Classic, die IKK gesund plus, die IKK Brandenburg und Berlin und die BIG direkt gesund an. Der Verein agiert als Interessenvertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene. Die dem IKK e.V. angeschlossenen Innungskrankenkassen vereinen auf sich gut 4,5 Millionen Versicherte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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