Haarausfall - für jede Frau ein Albtraum

Haarausfall - was Frau dagegen tun kann.

 

zuletzt aktualisiert: 03.03.2011

Für nahezu jede Frau ein Albtraum - Haarausfall! Doch handelt es sich um keinen Einzelfall. Haarausfall bei Frauen kommt durchaus häufig vor. Nicht immer muss allerdings gleich ein Termin für eine Haartransplantation vereinbart werden - heutzutage kann die moderne Frau gegen Haarausfall oft auch andere Wege beschreiten.

Es gibt mehrere Varianten des Haarausfalls. Bei Frauen seltener tritt dabei der androgenetische Haarausfall auf. Er ist häufig erblich bedingt, wird bei Frauen jedoch oft erst durch medizinische Behandlungen ausgelöst.

Häufiger leiden Frauen dagegen unter Haarausfall in Form der Alopecia areata atropicans. Betroffen sind vor allem Frauen im Alter zwischen 30 und 55 Jahren. Der Haarausfall tritt in Form kleiner haarloser Flecken auf und wird begleitet von einer glänzenden rötlichen Haut. Bei dieser Form des Haarausfalls werden die Haaranlagen zerstört, eine erneute natürliche  Behaarung wird sich daher nicht einstellen. Es handelt sich um eine Sonderform der Alopecia areata oder auch des “kreisrunden Haarausfalls”. Der Haarausfall kann unter anderem mit DCP behandelt werden. DCP (Diphenylcyclopropenon) löst eine Allergie aus, die das Immunsystem ablenkt und so den Haarausfall stoppt. Die Erfolgsquote liegt immerhin bei bis zu 60%.

 

Aus der Mode gekommen: die PUVA-Therapie

Seltener durchgeführt wird die früher angewandte PUVA-Therapie. Hierbei wurde ultraviolette Bestrahlung mit einem die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhenden Medikament, Psoralen, kombiniert. Da die langfristige Behandlung jedoch gesundheitliche Risiken birgt, wird auf die PUVA-Therapie heute meist verzichtet.

Häufig tritt bei Frauen der Haarausfall als “diffuser Haarausfall” auf. Hierbei ist der Haarausfall nicht auf einzelne Flecken begrenzt, sondern die Haare fallen am gesamten Kopf aus. Meist spielen gesundheitliche Aspekte eine Rolle, wenn bei Frauen dieser Typ Haarausfall auftritt. Doch auch Medikamente kommen als Auslöser in Frage.

Vorübergehende Ursachen können in Schwangerschaft oder Stillzeit liegen, auch dies führt unter Umständen zu einem verstärkten Haarverlust - ebenso wie Vitaminmangel oder auch Überdosierungen von Vitaminpräparaten und Medikamenten eine Rolle spielen können.

In der Behandlung kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz: häufig wird auf den Hormonstatus mit geeigneten Mitteln Einfluss genommen. Die Verabreichung von Antiandrogenen ist hier zu nennen, auch findet das Stereoisomer Alfatradiol Verwendung. Zum Auftragen auf die betroffenen Stellen ist Minoxidil (Regaine) erhältlich. Desweiteren können Frauen gegen diffusen Haarausfall unter etlichen Produkten auswählen, die ebenso wie Regaine rezeptfrei sind. Häufiger Bestandteil dieser Mittel ist Cystin, ein Bestandteil des Haarkeratins.

Schließlich sind auf dem Markt inzwischen unterschiedliche Biotin-Präparate erhältlich, für die die wissenschaftliche Bestätigung der Wirksamkeit gegen Haarausfall allerdings oft noch aussteht. Allerdings kann es das Haarwachstum begünstigen und auch die Haarqualität verbessern. Für viele Anwendungsbereiche sind daher für Frauen mit Haarausfall diverse Mittel erhältlich, der ohnehin immer empfehlenswerte ärztliche Rat wird auch hier Aufschluss über die beste Wahl geben - insbesondere natürlich bei verschreibungspflichtigen Mitteln. Und sollte tatsächlich einmal der Fall eintreten, dass wider Erwarten kein Wirkstoff anschlägt - dann gibt es bei Haarausfall für die Frau von heute immer noch die Möglichkeit, der Haarpracht mit einer Haartransplantation wieder auf die Sprünge zu helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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