Gesundheitsfonds

Gesundheitsfonds:
DAK - Chef ist für Abschaffung.

zuletzt aktualisiert: 27.05.2011

 

Der Gesundheitsfonds ist bei der DAK äußerst unbeliebt - und auch viele andere Kassen teilen wohl die Meinung des DAK - Chefs Herbert Rebscher. Er macht die Gesundheitsreform für die wachsende Entsolidarisierung verantwortlich.


Als “scheinheilig” geißelt Rebscher die Krokodilstränen, die in der deutschen Politik angesichts des Debakels um die Mitglieder der insolventen City BKK vergossen würden. Den Krankenkassen bliebe durch die von der Politik geschaffenen Rahmenbedingungen kaum eine andere Wahl, als schlechte, weil teure Risiken abzuwehren.

Denn einerseits könnten die Kassen nicht Zusatzbeiträge zur Konsolidierung ihrer Finanzen erheben, ohne dass eine Flucht meist gesunder Versicherter einsetzt. Andererseits könnten die Kassen die von den Mitgliedern verursachten Kosten kaum beeinflussen. Auch würde der Finanzausgleich sein Ziel verfehlen, die hohen Kosten durch eine Konzentration vieler Kranker bei einer Versicherung auszugleichen - allein die DAK erhalte über den Finanzausgleich für 9.000 Schwerkranke 750 Millionen Euro weniger erstattet, als tatsächlich an Kosten anfallen.

Der DAK - Chef fordert daher einen Hochrisikopool, mit dem die Kosten schwerkranker und somit kostenintensiver Patienten ausgeglichen würden. Auch den durch den Gesetzgeber festgezurrten einheitlichen Beitragssatz kritisiert Rebscher und fordert, dass die Kassen in Zukunft selbst wieder über die Festlegung ihres jeweiligen Beitrages entscheiden dürfen.

Die DAK hatte als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag eingeführt und musste in der Folge die Abwanderung hunderttausender Mitglieder verkraften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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