Facebook: Millionenstrafe für Datenmissbrauch

Datenmissbrauch: Facebook zahlt Millionenstrafe nach Vergleich

zuletzt aktualisiert: 18.06.2012

 

Wegen Missbrauchs von Nutzerdaten muss das Online-Netzwerk Facebook eine Millionenstrafe zahlen. Doch nach dem verpatzten Börsengang ist die Millionenstrafe wegen Datenmissbrauchs nur einer von zwei schlechten Nachrichten. Die zweite: Technikchef Bret Taylor kündigte an, Facebook den Rücken zu kehren. Stattdessen wird Taylor ein eigenes Unternehmen gründen.

10 Millionen $ kostet Facebook die Beilegung eines Rechtsstreits mit US-Internetnutzern. Die nämlich hatten im vergangenen Jahr vor einem kalifornischen Gericht in San José eine Klage eingereicht, weil Facebook ihrer Ansicht nach ohne ihre Zustimmung "gefällt-mir" Hinweise und Fotos für Werbung missbraucht hatte. Nun einigten sich die beiden Parteien darauf, dass Facebook eine Strafe von 10 Millionen $ an Organisationen zahlt, die "den Zielen der Kläger verbunden sind".

 

Facebook mit Millionen-Strafe noch gut bedient?

Damit dürfte Facebook noch verhältnismäßig günstig davongekommen sein:

Berichten zufolge handelte es sich bei dem Verfahren um eine Sammelklage, an der sich zahlreiche weitere Mitglieder hätten beteiligen können.

 

 

 

Technikchef verlässt Facebook.

Dass sich Technikchef Bret Taylor kurz nach dem Börsengang des Unternehmens von Facebook verabschiedet, dürfte ein weiterer Schlag für das Online-Netzwerk sein: Die von Taylor bekleidete Stelle gilt als Schlüsselposition bei Facebook. Taylor seiner Vergangenheit bereits Mitarbeiter der weltweit führenden Suchmaschine "Google" und verließ auch dieses Unternehmen nach dessen Börsengang im Jahr 2004.

Den Weg zu Facebook fand Taylor, als Facebook im Jahr 2009 das Unternehmen FriendFeed aufkaufte, das Taylor zusammen mit drei weiteren ehemaligen Googlemitarbeitern gegründet hatte. Taylor erhielt seinerzeit im Zuge der Übernahme wie auch seine Gründerkollegen eine Position im Seniormanagement von Facebook. Wie Taylor mitteilte, hatte er Facebook-Chef Zuckerberg schon immer gesagt, dass er irgendwann wieder ein eigenes Unternehmen gründen wolle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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