BKK Heilberufe: Schließung erwartet

    Schließung der BKK für Heilberufe erwartet - und die Schlacht um die Mitglieder beginnt bereits

zuletzt aktualisiert: 17.10.2011

 

Noch ist die Schließung der BKK für Heilberufe nicht verkündet, doch die Konkurrenz bringt sich bereits für den Kampf um die Mitglieder in Stellung.


Offiziell ist es noch nicht, doch die Branche scheint sie als unausweichlich zu betrachten: die Schließung der BKK für Heilberufe. Insolvent sei sie, nicht mehr zu retten, die Schließung drch das Bundesversicherungsamt nur noch eine Frage der Zeit.

Und schon bringt sich die Konkurrenz in Stellung, um frühzeitig in den Kampf um die Mitglieder der Heilberufe-BKK einsteigen zu können. Zu den ersten, die bereits jetzt, vor dem offiziellen Aus der BKK für Heilberufe, um die Mitglieder der vor der Pleite stehenden Krankenkasse buhlen, gehört die BKK Essanelle.

 


Die BKK Essanelle bezeichnet die Schließung der Heilberufe BKK als unausweichlich und fordert deren Mitglieder bereits jetzt zu einem Krankenkassenwechsel auf.

Dabei macht sie ein besonderes Angebot: Für je 500 von der insolvenzbedrohten BKK für Heilberufe zur BKK Essanelle wechselnde Mitglieder werde sie einen Mitarbeiter der vor der Abwicklung stehenden Krankenkasse übernehmen.

Bewerbungen nehme man jetzt bereits entgegen, meldet die BKK Essanelle auf ihrer Website. Bis 2013 sei der Verzicht auf einen Zusatzbeitrag garantiert, auch sei man bei der BKK Essanelle mit größeren Mitgliederzuwächsen aufgrund mehrerer Fusionen bereits vertraut.

Für die BKK für Heilberufe wird es eng, seit zuletzt die BKK vor Ort nach Prüfung der finanziellen Situation der notleidenden Krankenkasse ihr Fusionsangebot zurückgezogen hatte. Zwar gab es Gerüchte, dass auch die AOK Rheinland/ Hamburg möglicherweise an einem Zusammenschluss interessiert sein könnte, doch außer der Aussage, dass “Gespräche immer sinnvoll” seien und dass ein weitergehendes Interesse auch stark von der finanziellen Situation der BKK für Heilberufe abhängig sei, gab es aus dieser Richtung keine Neuigkeiten mehr.

Damit scheint das Schicksal der Krankenkasse besiegelt zu sein - und sollte sich die Befürchtung einer weiteren Krankenkassenpleite nach der City BKK bewahrheiten, wird sich zeigen, ob einzelne Vertreter der Branche, die bei der City BKK - Pleite negativ aufgefallen waren, diesmal auf Abwimmel-Versuche verzichten.

Bei der Schließung der City BKK hatten einige Kassen versucht, die überwiegend älteren und gesundheitlich angeschlagenen Mitglieder von einem Wechsel zu ihnen abzuhalten. Einzelne Kassen hatten in der heißen Phase der Kassenschließung sogar ihre Filialen weitestgehend einfach geschlossen. Nach Kritik und Strafandrohung seitens des Bundesversicherungsamtes hatte man seitens der Krankenkassen Besserung gelobt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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