Eletrische Zigarette: Die Erfahrungen mit der E-Zigarette sind gemischt.

Elektrische Zigarette: Die Erfahrungen sind unterschiedlich

zuletzt aktualisiert: 07.12.2011

Wer sich nach Erfahrungen mit der elektrischen Zigarette - oder einfach “E-Zigarette” - umhört, dem präsentiert sich ein höchst uneinheitliches Bild. Während die einen den neuen Trend bejubeln, verteufeln andere die elektrische Zigarette genau wie ihr Vorbild aus Tabak.


Die Erfahrungen mit der elektrischen Zigarette spalten Befürworter und Gegner mitunter. Frau Dr. Martina Pötschke-Langer etwa hat sich den Zorn zahlreicher Anhänger der E-Zigarette zugezogen, als sie ihre Erfahrungen mit der elektrischen Zigarette zum Besten gab. Denn das tat sie gegenüber der Presse, und zwar in der Form, dass sie angab, in einem Raum, in dem zwei E-Zigaretten geraucht worden waren, mitsamt ihren Kollegen Atemwegsreizungen und ein Benommenheitsgefühl erlitten zu haben. Das brachte die elektronisch rauchenden Leser der Rhein-Neckar-Zeitung wiederum auf die Palme, die von ganz anderen Erfahrungen berichteten, die sie mit der elektrischen Zigarette gemacht hatten.

 

Konsumenten berichten im Zusammenhang mit der elektrischen Zigarette von positiven Erfahrungen.

Viele Konsumenten der E-Zigarette nämlich berichteten davon, dass sie keinerlei Probleme mit dem neuen Trend-Artikel für Raucher erlebt hätten, sondern im Gegenteil im nichtrauchenden Bekanntenkreis höchst positive Resonanz erfahren hätten. Zudem seien Atmung und Leistungsvermögen nach jahre-, teilweise jahrzehntelangem Zigarettenkonsum endlich wieder besser geworden. Auch die vom Hauptinhaltsstoff der E-Zigarette, Propylenglykol, zu erwartenden allergischen Reaktionen hätten sich nicht eingestellt.

Gerne wird auch von den Verfechtern der elektrischen Zigarette darauf verwiesen, dass sich das als so gefährlich eingestufte Propylenglykol auch in ganz anderen Dingen des täglichen Bedarfs befände - so werde es etwa in Hautcreme, Zahnpasta und Deos als Feuchthaltemittel eingesetzt. Zusammen mit Glycerin findet sich Propylenglykol auch als Zusatzstoff im herkömmlichen Zigarettentabak. Auch als Lebensmittelzusatz ist es unter der Bezeichnung E 1520 zugelassen, und selbst als Futterzusatz für Milchkühe findet der Stoff Verwendung. Bei all diesen Einsatzgebieten stellen sich die Verfechter der E-Zigarette die Frage, wieso der Zusatz dieses Stoffes in elektrischen Zigaretten nun plötzlich so schädlich sein soll.

Genaue Zusammensetzung des E-Zigaretten-Dampfes oft nicht angegeben.

Nun ist Frau Dr. Pötschke-Langer andererseits auch nicht irgendwer, sondern Wissenschaftlerin am Deutschen Krebsforschungszentrum. Insofern hat sie - natürlich - eine professionelle, sachliche Sichtweise. Und die Betrachtung der E-Zigarette hört sicherlich nicht beim Propylenglykol auf, sondern bezieht sich auch auf die anderen Zusatzstoffe, die in den Kartuschen für die elektrischen Zigaretten gefunden wurden. Die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) hat ihrerseits ebenfalls mit der elektrischen Zigarette Erfahrungen gemacht - dort wurden in zahlreichen Proben Nitrosamine entdeckt. Allerdings haben die Hersteller die amerikanischen Messergebnisse zurückgewiesen, da diese nicht zuverlässig seien. Dafür erhalten die Forscher Rückendeckung von erklärten E-Zigaretten-Gegnern, die die elektrische Zigarette mitunter am liebsten ganz verbieten würden - samt ihrem Vorbild aus echtem Tabak.

In Heidelberg beim Deutschen Krebsforschungszentrum sieht man - abgesehen vom Propylenglykol - auch die übrigen Bestandteile des Dampfes kritisch: Die Aromen sowie Nikotin, Ethanol und Glycerin seien beileibe nicht harmlos - und dass die genaue Zusammensetzung nicht angegeben wird, kritisiert man auch. Allerdings mahnt auch Pötschke-Langer unabhängige Laboruntersuchungen an, da die Datenlage derzeit dürftig ist. Der Streit um die elektrische Zigarette und die Erfahrungen damit dürfte also einige Zeit schwelen. (cm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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