eBay: Gebühren drastisch erhöht

      eBay: Gebühren für private Verkäufer drastisch erhöht.

zuletzt aktualisiert: 17.05.2011

 

Die Auktionsplattform eBay zieht die Gebühren für private Verkäufer kräftig an. Was vom Online-Auktionshaus selber als Vereinfachung der Gebührenstruktur gepriesen wird, läuft für private Anbieter auf eBay in den meisten Fällen auf höhere Kosten hinaus.


eBay scheint mehr und mehr Abschied von den Kunden zu nehmen, die die Plattform einst groß gemacht haben: Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass die Maßnahme ebays, die Gebührenstruktur “einfacher” und “klarer” zu gestalten, für Privatverkäufer bei niedrigen Auktionserlösen in erster Linie höhere Kosten bedeutet. 9% sollen Privatanbieter künftig als Verkaufprovision an eBay berappen, was sich bei niedrigen Verkaufspreisen als heftige Preiserhöhung entpuppt.

Immerhin: eBay deckelt die Verkaufsprovision bei 45 Euro, teurer kann es also nicht werden. Und damit kann die Verkaufsprovision für den Verkäufer sogar niedriger ausfallen als das bisher der Fall war. Der Haken an der Sache: Eine Ersparnis ist erst drin, wenn der Verkaufspreis über 1.425 Euro liegt. Bei darunterliegenden Preisen zahlt der Kunde im Vergleich zu früher drauf - und das bis zu knapp 70 %, die ein Verkauf über eBay künftig mehr kostet, wenn der Preis um die 500 Euro liegt.

Die neuen Gebühren sollen ab dem 13.06.2011 gelten.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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