E.ON Stellenabbau

    E.ON: Stellenabbau in großem Umfang

zuletzt aktualisiert: 10.08.2011

 

E.ON: Stellenabbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen ist die Antwort des Energiekonzerns auf die Folgen der Energiewende. Auch Entlassungen schließt E.ON dabei nicht aus und bestätigt damit Befürchtungen des Betriebsrates. Dieser hatte bereits befürchtet, dass über normale Fluktuation ein derartiger Stellenabbau nicht zu bewerkstelligen sei.


Der Stellenabbau bei E.ON dürfte die Mitarbeiter knüppeldick treffen: zwischen 9.000 und 11.000 Arbeitsplätze will der Konzern abbauen - und die Gewerkschaft ver.di geht in einer Pressemitteilung davon aus, dass 60 % des Stellenabbaus Deutschland betreffen werden. Damit könnten 6.600 E.ON-Arbeitsplätze in Deutschland vor dem Aus stehen. Bei 35.116 E.ON-Mitarbeitern zum 31.12.2010 laut E.ON-Geschäftsbericht hieße das, dass knapp 19% aller E.ON-Angestellten hierzulande ihren Platz räumen müssten.

 


Das wird nach Meinung des E.ON-Betriebsrates nicht über die “normale” Fluktuation zu schaffen sein, betriebsbedingte Kündigungen würden damit unausweichlich. Zwar sind diese durch den geltenden Tarifvertrag ausgeschlossen, doch nur bis 2012 - und das Sparpaket des Energiekonzerns läuft bis 2015.

Wie der Stellenabbau genau vonstatten gehen soll, ist bislang noch nicht bekannt. Verunsicherung schaffen aber Aussagen wie die des E.ON-Chefs Johannes Teyssen, der lediglich zusicherte, die Konzernzentrale bleibe in Deutschland. Jedoch äußerte er ebenfalls, sei die E.ON- “Zukunft wichtiger als historische Standorte”.

Spekulationen über Standort-Schließungen

Äußerungen wie diese lassen natürlich die Spekulationen über zu schließende Standorte ins Kraut schießen. Erste Stimmen aus dem Aufsichtsrat vermuteten bereits eine Aufgabe der Münchener Konzernzentrale.

Der Energiekonzern begründet den massiven Stellenabbau und die damit verbundenen Sparmaßnahmen mit der Energiewende. Stillegungen von Atomkraftwerken und Brennelemente-Steuer kosteten den Konzern 1,9 Milliarden Euro - ein Wert, der allerdings vom Betriebsrat angezweifelt wird und auch Banken überraschte.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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