E.ON: Standort München offenbar vor Schließung

E.ON-Stellenabbau: Standort Düsseldorf vermutlich ebenfalls betroffen

zuletzt aktualisiert: 11.08.2011

 

E.ON: Der Standort Düsseldorf wird offenbar ebenfalls vom Stellenabbau bei E.ON in Mitleidenschaft gezogen werden. Zwar werden Verlagerungen von Arbeitsplätzen aus München nach Düsseldorf erwartet, trotzdem sind Arbeitsplatzverluste nach Ansicht des Betriebsrats wahrscheinlich.


Allerdings gibt es gegenwärtig offenbar noch keine endgültigen Entscheidungen darüber, welche Standorte in welchem Umfang betroffen sein werden. Lediglich Mutmaßungen über eine anstehende Verlegung der Zentrale ins Ausland wurden seitens der Konzernleitung energisch dementiert.

Seitens des Betriebsrates wird trotz fehlender endgültiger Beschlüsse erwartet, dass der Stellenabbau bei E.ON und die in diesem Zusammenhang erwarteten betriebsbedingten Entlassungen auch den Standort Düsseldorf treffen werden. Zumal nach Aussage der Chefetage jeder einzelne Standort auf dem Prüfstein steht.

Problematisch dabei sind Zusicherungen für einzelne Standorte, die unter anderem im Zusammenhang mit Fusionen gegeben wurden. Hier muss E.ON nun auch überprüfen, ob und in welchem Umfang solche Zusagen auch nach vielen Jahren noch Gültigkeit haben. Besiegelt zu sein scheint das Schicksal des Standortes München, und auch Hannover steht offenbar vor dem Aus. Zum Umfang eines möglichen Stellenabbaus in Düsseldorf gibt es dagegen noch keine verlässlichen Informationen - doch bei den Beschäftigten geht verständlicherweise die Angst um.

Währenddessen ergehen sich Energiewirtschaft ebenso wie die politischen Mandatsträger in Schuldzuweisungen. Die einen geben der abrupten Energiewende und dem Atom-Aus die Schuld an der aktuellen Entwicklung, die anderen werfen der Konzernführung vor, eine Entwicklung hin zu erneuerbaren Energien verschlafen und sich auf den Gewinnen aus dem Atomstrom ausgeruht zu haben. Fraglich allerdings, wie die Energiewirtschaft nach der gerade erst erfolgten Laufzeitverlängerung die plötzliche Kehrtwende nach der Fukushima-Katastrophe hätte vorhersehen sollen. Ob dessen ungeachtet nicht längst stärker in erneuerbare Energien und Zukunftstechnologien hätte investiert werden müssen, steht auf einem anderen Blatt.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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