E.ON: ver.di kritisiert Entlassungen

E.ON-Stellenabbau:
ver.di kritisiert Entlassungen heftig

zuletzt aktualisiert: 11.08.2011

 

E.ON: die offenbar unvermeidbaren betriebsbedingten Entlassungen bei E.ON werden von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di heftig kritisiert. Die Maßnahmen gingen überproportional zu Lasten der Beschäftigten, die nach Ansicht der Gewerkschaft rund die Hälfte der geplanten Einsparungen schultern müssten.


Nach Angaben von ver.di sollen rund 60 % der bis zu 11.000 Arbeitsplätze, die E.ON abbauen will, auf Deutschland entfallen. Der Konzern will so Kosten von insgesamt 1,5 Milliarden Euro einsparen, lässt ver.di in einer Pressemitteilung verlauten - und ein Großteil soll durch den Abbau von Personalkosten eingespart werden.

 

EON-Stellenabbau: Betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen

Dabei habe der Vorstand ausdrücklich betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen.

Zwar wolle sich das Unternehmen an die tarifvertraglichen Regelungen halten, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließen, doch gelten diese nur bis Ende 2012. Das Sparprogramm dagegen läuft bis zum Jahr 2015.
 

Standort München von Schließung bedroht

Ebenfalls in Frage gestellt wurden laut ver.di die Standorte des Unternehmens als Ganzes. Besonders München und Hannover könnten daher von der kompletten Schließung bedroht sein. Dies passt zu Medienberichten, denen zufolge das Aus der Münchener E.ON-Zentrale quasi schon beschlossen sei.

Ver.di stellt nun die Forderung nach Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen auch über das tarifvertraglich festgelegte Datum 2012 hinaus sowie die Sicherung der Arbeitsplätze an den in Frage gestellten Standorten. Außerdem sollen Wachstumsperspektiven für Arbeitsplätze geschaffen werden, wofür sich beispielsweise die dezentrale Energieerzeugung anbiete. Diese Perspektiven will ver.di nun untersuchen lassen und Alternativen erarbeiten, um diese dem Vorstand von E.ON vorzulegen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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