E-Zigaretten verboten

E-Zigarette: verboten an Schulen

zuletzt aktualisiert: 08.12.2011

Die E-Zigarette an Schulen verboten hat ein neuer Erlass des NRW-Schulministeriums. Viele “E-Dampfer” dürfte das hart treffen - mitunter wird die E-Zigarette sogar in den Schulgebäuden gepafft. Damit soll jetzt Schluss sein.


Die E-Zigarette ist an Schulen inzwischen recht verbreitet und wird teils auch munter in den Schulgebäuden geraucht. Dort aber hat sie nach Meinung des nordrhein-westfälischen Schulministeriums genauso wenig zu suchen wie das tabakhaltige Original. Das Ministerium hat daher in Schulen die E-Zigarette verboten.

 

E-Zigarette: verboten an Schulen, aber trotzdem beliebt

Doch noch ist dieses Verbot wohl noch nicht an allen Schulen angekommen - ebenso wenig wie das Thema E-Zigarette selbst.

Und selbst dort, wo man weiß, dass die E-Zigarette verboten ist, gibt es noch Probleme mit der Durchsetzung - denn auch für Schüler ist die Thematik neu.

So bekommen Lehrer, die das Verbot für elektronische Zigaretten durchsetzen wollen, nicht selten zu hören, dass es sich ja gar nicht um Rauchen handele. Statt Qualm handele es sich um “völlig ungefährlichen Dampf”.

Tatsächlich scheiden sich die Geister an der Frage, ob die derzeitige Gesetzeslage ein E-Zigaretten-Verbot rechtfertigt - die Diskussionen zu diesem Thema füllen etliche Foren und Kommentare. Doch “völlig ungefährlich”, das ist der Dampf aus E-Zigaretten sicherlich nicht. Die Ergebnisse von Untersuchungen, die die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) durchgeführt hat, sprechen für sich. Und auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hält die E-Zigaretten für alles andere als unbedenklich. Dort fordert man jedoch aufgrund der unklaren Datenlage auch unabhängige Untersuchungen. Eine Erlaubnis des Gebrauchs von E-Zigaretten lehnt man seitens des DKFZ ebenso ab wie den freien Verkauf der elektronischen Glimmstängel.

Allerdings finden sich durchaus auch Befürworter, die dem Vorhaben, die E-Zigarette zu verbieten, energisch Widerstand leisten - wenigstens in den Foren und Kommentarbereichen des Internets. Dort wird von vielen Verwendern darauf hingewiesen, dass die kritisierten Begleiterscheinungen des in den “E-Liquids” enthaltenen Propylenglykols zum einen selbst nicht festgestellt werden konnten und sich derselbe Stoff andererseits auch als Zusatz in Lebensmitteln, Futterzusätzen für Milchvieh - und auch im echten Tabak findet. Warum er dort “gut” und in der E-Zigarette “böse” sein soll, ist für viele E-Dampfer nicht ersichtlich. Auch wird immer wieder auf “positive Aspekte” der E-Zigarette verwiesen.

So sollen sich Personen aus dem Umfeld der E-Raucher überwiegend positiv geäußert haben, da der Qualm entfällt und sich auch die dem Propylenglykol zugeschriebene Atemwegsreizung nicht eingestellt habe. Raucherhusten soll sich gemildert, die Atmung erheblich verbessert haben - Anwender sehen die elektronische Zigarette daher sehr viel positiver als die Wissenschaft es bislang tut. Allerdings muss auch immer berücksichtigt werden, dass gerade Internetforen Gefahr laufen, mit gefälschten Beiträgen “geflutet” zu werden.

An der Lage an nordrhein-westfälischen Schulen wird das alles nicht ändern: Dort bleibt die E-Zigarette verboten - bis auf Weiteres zumindest. (cm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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