E-Zigarette Depots

E-Zigarette: Depots mit zweifelhaftem Inhalt?

zuletzt aktualisiert: 10.01.2012

Gegner der E-Zigarette kritisieren die Depots der E-Zigarette - oder vielmehr ihre zweifelhafte Füllung. Denn kaum ein Hersteller gibt auf den Packungen und Fläschchen an, was denn nun eigentlich drin ist.

Dabei wäre es gar nicht so schwer, die Inhaltsstoffe in Erfahrung zu bringen. Denn was in den Depots der E-Zigaretten drin ist, das geben manche Hersteller zumindest auf ihrer Website an. Der Hersteller red kiwi etwa macht kein Geheimnis aus dem, was in den Fläschchen seiner Flavourart-Serie drin ist. 55 % Propylenglykol, 35 % Glycerin und 10 % gereinigtes Wasser bilden laut Herstellerangaben die Basis dessen, was später in Deutschlands E-Zigaretten verdampft wird - angereichert um Nikotin in der gewünschten Stärke und diverse Aromastoffe.

 

Inhalt: Propylenglykol, Glycerin, Wasser und Aromen - und manchmal Nikotin.

Bei den Aromastoffen, die in den E-Zigaretten-Depots verwendet werden, handelt es bei red kiwi wiederum um Lebensmittelaromen aus italienischer Herstellung.

Red kiwi gibt an, dass alle verwendeten Zusatzstoffe von der EU für Lebensmittel zugelassen wurden und von der European Food Safety Authority EFSA überwacht werden.

 

Nun kann man natürlich einwenden, dass Lebensmittelaromen ursprünglich wohl kaum für die Verwendung in E-Zigaretten entwickelt wurden und dass deren Auswirkungen somit nicht ohne Weiteres abgeschätzt werden kann. Doch der gern gebrachte Einwand von Politik und Forschung, die Inhaltsstoffe in den Depots der E-Zigaretten seien - einmal abgesehen von den Hauptstoffen wie Propylenglykol - weitestgehend unbekannt, ist so nicht ohne weiteres haltbar und schert alle Anbieter über einen Kamm.

Natürlich gibt es durchaus Liquids für E-Zigaretten mit zweifelhafter Herkunft, von denen man als vernünftiger E-Raucher tunlichst die Finger lassen sollte, weil tatsächlich kaum abzuschätzen ist, welche Chemikalien ihren Weg in die Depots gefunden haben. Und ebenso natürlich wäre es sehr wünschenswert, wenn die Inhaltsstoffe auf den Flaschen und E-Zigaretten-Depots selbst angegeben würden.

Doch hapert es in erster Linie offenbar an der Kontrolle der Inhaltsstoffe und an Untersuchungen bezüglich der Langzeitwirkungen des E-Rauchens. Wobei es Untersuchungen zumindest der Liquids als solchen durchaus gibt - wenn sie auch offensichtlich von Forschern und Politikern nicht anerkannt werden. Gerne berufen diese sich auf Stichproben der Amerikanischen FDA, die in einigen Liquids krebserregende Nitrosamine gefunden hatte.

Auch der Hersteller red kiwi ließ seine für die Depots der E-Zigarette bestimmten Liquids untersuchen: Ein Hamburger Labor nahm die E-Liquids dazu genauer unter die Lupe. Die Werte für Nitrosamine hätten sich jedoch durchgängig unter der Nachweisgrenze befunden, teilt der Hersteller auf seiner Internetseite mit.(rm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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