Deutsche Bank: Ackermann nicht in Aufsichsrat

Kehrtwende: Ackermann geht nicht in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank

zuletzt aktualisiert: 14.11.2011

 

Deutsche Bank: Josef Ackermann wird nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand nicht in den Aufsichtrat wechseln. Unterdessen machten Meldungen über Ermittlungen gegen Ackermann die Runde.


Während sich in den Medien Meldungen über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München gegen die Deutsche Bank und ihren Chef Josef Ackermann häufen, gibt dieser seinen Verzicht auf einen Wechsel in Aufsichtsrat der Deutschen Bank bekannt. Ackermann begründet seine Kehrtwende mit den Herausforderungen “auf den internationalen Finanzmärkten und im politisch-regulatorischen Umfeld”. Für die im Rahmen einer Aufsichtsratstätigkeit notwendigen Einzelgespräche mit Aktionären lasse das keinen Raum.

Ackermanns Wechsel in den Aufsichtsrat stand ohnehin in der Kritik

 

Nachdem Ackermann seinen Verzicht auf ein Aufrücken in das Kontrollgremium des deutschen Branchenprimus bekannt gegeben hat, soll nun statt dessen Paul Achleitner in den Aufsichtsrat aufrücken. Achleitner ist Finanzvorstand der Allianz. Ohnehin war der beabsichtigte Wechsel Ackermanns kritisiert worden. Investoren und Politiker gleichermaßen sahen darin einen möglichen Verstoß gegen die Corporate Governance. Durch den Verzicht Ackermanns sind derartige Überlegungen jetzt gegenstandslos geworden.

 

Möglicherweise spielt in die Kehrtwende des Chefs der Deutschen Bank auch mit hinein, dass für einen direkten Wechsel Ackermanns in den Aufsichtsrat ein entsprechender Vorschlag von Aktionärsseite hätte kommen müssen. Diese hätten zusammen mehr als 25 Prozent der Stimmrechte haben müssen. Vor dem Hintergrund, dass der Kirch-Prozess derzeit eine für die Deutsche Bank unangenehme Wendung genommen hat, hatte man vielleicht Sorge, die nötigen Stimmen nicht zusammenzubekommen.

Durchsuchung von Büros der Deutschen Bank wegen Verdacht auf Prozessbetrug

Der Kirch-Prozess liegt gegenwärtig auf Eis, bis über einen Befangenheitsantrag der Deutschen Bank entschieden wurde. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft München Büros der Deutschen Bank durchsuchen lassen. Sowohl die Vorstandsbüros als auch die Rechtsabteilung sollen Medienberichten zufolge betroffen sein. Grund für die Durchsuchung ist demnach der Verdacht auf einen möglichen Prozessbetrug. Die Ermittlungen sollen sich gegen Vorstandschef Josef Ackermann, Ex-Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer, Aufsichtsratschef Clemens Börsig und den ehemaligen Personalchef der Deutschen Bank, Tessen von Heydebreck richten. Die Deutsche Bank ließ verlauten, man halte die Beschuldigungen für haltlos und das Vorgehen der Staatsanwaltschaft für unverhältnismäßig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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