Darmkrebs: Schutz durch Protein

Darmkrebs:

Schutz durch körpereigenes Protein

zuletzt aktualisiert: 10.06.2011

 

Hilfe gegen Darmkrebs kommt manchmal aus dem eigenen Körper: Das körpereigene Protein PGC1alpha ist zwar schon lange bekannt, doch wie es gegen Darmkrebs wirkt, fanden in einer Studie jetzt Forscher der Uni Leipzig und Bari heraus.


PGC1alpha arbeitet quasi als Schalter - es steuert Prozessabläufe in einer Zelle, indem es die Herstellung anderer Proteine “einschaltet”. Auch die Vermehrung der Mitochondrien kann PGC1alpha einschalten, so dass mehr Energie produziert wird. Als “schädliches Nebenprodukt” der gesteigerten Energieproduktion entstehen jedoch auch zellschädigende Sauerstoffradikale - und das in großer Menge. In der Folge bildet sich ein Ungleichgewicht zwischen den freien Radikalen einerseits und den Radikalfängern andererseits, die die Sauerstoffradikalen entsorgen sollen, es wegen ihrer Unterzahl aber nicht schaffen.

Sobald die Schädigung der Zelle so groß ist, dass ihr Überleben gefährdet ist, sorgt ein natürlicher Mechanismus im Körper für die Entsorgung der Zelle - ein programmierter Zelltod. Im Laborversuch wurden dann Labormäuse durch genetische Veränderung dazu gebracht, das Protein PGC1alpha in ihren Darmzellen im Überfluss zu produzieren - mit dem Effekt, dass die betroffenen Mäuse gegen Darmkrebs geschützt waren.

Die Menge des im Körper produzierten “Anti-Darmkrebs-Proteins” scheint man durch die Ernährung beeinflussen zu können: In anderen Forschungen wurde nachgewiesen, dass die körpereigene Proteinmenge durch Resveratrol erhöht werden kann - ein pflanzlicher Wirkstoff, der in der Schale roter Weintrauben, Beeren und Erdnüssen in großen Mengen vorhanden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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