DAK: Krankengeld-Urteil des BSG

DAK-Gesundheit erleidet Schlappe am Bundessozialgericht:

BSG-Urteil: Krankengeldanspruch auch bei Krankschreibung am letzten Arbeitstag

zuletzt aktualisiert: 25.06.2012

 

Wer am letzten Arbeitstag krankgeschrieben wird, hat dennoch Anspruch auf Krankengeld gegen seine Krankenkasse. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor. Die DAK-Gesundheit, die zunächst kein Krankengeld zahlen wollten, konnte sich mit ihrer Rechtsauffassung nicht durchsetzen.

Das Bundessozialgericht musste sich mit dem Fall einer Arbeitnehmerin auseinandersetzen, die bis zum 30.9.2008 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachging. Aufgrund einer rheumatischen Erkrankung suchte sie den Arzt auf, der sie an ihrem letzten Arbeitstag krankschrieb. Die einmal festgestellte Arbeitsunfähigkeit dauerte an, weshalb die Krankschreibung verlängert wurde. Bei einer Verlängerung der Krankschreibung allerdings wurde das Attest erst mit eintägiger Verspätung ausgestellt, womit sich eine Lücke im Krankschreibungszeitraum ergab.

Die DAK-Gesundheit lehnte die Zahlung von Krankengeld ab.

 

Die Hamburger Krankenkasse vertrat die Auffassung, dass erst einen Tag nachdem die Arbeitsunfähigkeit festgestellt und ärztlich bescheinigt ist, ein Krankengeldanspruch entstehen kann.

 

Zu diesem Zeitpunkt müsse der Arbeitnehmer in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen, andernfalls bestehe kein Krankengeldanspruch.

 

BSG gibt Krankenkasse nur zum Teil Recht.

Weiterhin könne insbesondere für den Zeitraum, der sich an die zu spät eingereichte Folgebescheinigung anschließt, kein Krankengeldanspruch bestehen. Zumindest in diesem Punkt gab das Bundessozialgericht (BSG) der DAK-Gesundheit Recht & verneinte einen Anspruch auf Krankengeld ab der zu spät eingereichten Folgebescheinigung.

Kasse muss Krankengeld zahlen.

Im Kern jedoch musste die DAK-Gesundheit eine Niederlage einstecken. Denn das Bundessozialgericht bestätigte in seiner Entscheidung den Krankengeldanspruch trotz der erst am letzten Beschäftigungstag eingetretenen Arbeitsunfähigkeit. In den Vorinstanzen war der Fall bereits am Sozialgericht Düsseldorf und am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen verhandelt worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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