Commerzbank: Abzocke bei Studenten?

Commerzbank:
Studenten abgezockt?

zuletzt aktualisiert: 18.06.2012

 

Gegen die Commerzbank steht der Vorwurf der Abzocke im Raum: Mehrere Studenten wollen das Institut verklagen, nachdem ihnen beim Ablauf ihrer Darlehensverträge finanzielle Schäden entstanden waren.

Ursprünglich hatten die Studenten nicht mit der Commerzbank, sondern mit der Dresdner Bank Darlehensverträge geschlossen. Doch nachdem die Commerzbank die Dresdner Bank übernommen hatte, wurden die Studenten nach eigenen Angaben von der Bank nicht, wie ursprünglich mit der Dresdner Bank vereinbart, über den ablaufenden Darlehenszeitraum informiert. Die Betroffenen beklagen, dass die Commerzbank stattdessen ihre Forderungen bei Laufzeitende umgehend fällig gestellt und in der Folge Überziehungszinsen von mehr als 18 % gefordert habe.

Alles begann mit dem sogenannten Flexi-Studienkredit, den die inzwischen von der Commerzbank übernommene Dresdner Bank ab dem Jahr 2006 angeboten hatte. Bei dieser Darlehensvariante wurde die Art der Rückzahlung nicht von Beginn an festgelegt, sondern blieb bis zur Fälligkeit des Darlehens offen. Erst dann sollten Zinshöhe, Rückzahlungsdauer sowie Tilgungsraten vereinbart werden – das jedoch blieb offenbar in zahlreichen Fällen aus.

 

In Zinsfalle gelockt?

Stattdessen hätten die Betroffenen häufig erst dann ein Umschuldungs-Angebot erhalten, als ihr Darlehen bereits fällig war.

Währenddessen machte die Commerzbank Überziehungszinsen geltend, deren Höhe bis zu einigen Tausend Euro betrug, wie die Betroffenen berichten.

Auch habe die Bank Druck ausgeübt, entweder das Umschuldungsangebot der Commerzbank anzunehmen oder die komplette Forderung auf einen Schlag zu bezahlen. Selbst von Drohungen mit einem Inkassounternehmen und Einträgen bei der Schufa ist die Rede.

Commerzbank bestreitet Vorwürfe.

Das Institut selbst sieht den Sachverhalt völlig anders und spricht von nur wenigen Fällen, in denen zudem inzwischen Vereinbarungen mit den Kunden betroffen worden sein. Dass tatsächlich alle Streitigkeiten bereits beigelegt werden konnten, soll zumindest zweifelhaft sein: Ein Kieler Fachanwalt für Bankrecht bereitet Medienberichten zufolge eine Sammelklage vor, bei der er mit 90 Fällen rechnet.

In seinen Augen drängt sich die Vermutung auf, dass das Vorgehen der Bank Methode hatte – um Überziehungszinsen zu erwirtschaften und die Kunden in einen Anschlussvertrag zu drängen, der der Bank weitere Zinseinkünfte beschert hätte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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