Chronische Müdigkeit: Hilft Krebsmittel gegen chronisches Erschöpfungssyndrom?

Chronische Müdigkeit: Krebsmittel kann gegen Chronisches Erschöpfungssyndrom helfen

zuletzt aktualisiert: 21.10.2011

 

Chronische Müdigkeit - oder vielmehr das chronische Erschöpfungssyndrom - war bislang ein dunkler Fleck für die Medizin. Ein Krebsmedikament könnte Licht ins Dunkel bringen.


Chronische Müdigkeit. Für die Betroffenen ein hartes Los, denn Ärzte sind sich mitunter nicht einig, wie sie das Chronische Erschöpfungssyndrom behandeln sollen - zu wenig weiß man bislang über die Krankheit.

Nun haben norwegische Ärzte ein Jahr lang Patienten mit dem Wirkstoff Rituximab behandelt und dabei erstaunliche Erfolge erzielt: Trotz ebenfalls möglichen Nebenwirkungen konnten bei etwa zwei Dritteln der Teilnehmer erhebliche Zustandsverbesserungen registriert werden.

Ganz ungefährlich ist die Therapie jedoch nicht, denn auch allergische Reaktionen des Körpers auf den Wirkstoff Rituximab sind möglich, ebenso kann es zu einer Schädigung des Immunsystems kommen. Trotzdem überwiegen die Vorteile nach Ansicht der norwegischen Ärzte. Was allerdings fehlt, ist eine Studie, die auf einer größeren Probandenbasis fußt.

Dafür wäre jedoch die Hilfe des Medikamenten-Herstellers Roche notwendig, da das Medikament mit knapp 130 Euro für eine Tagesdosis in der Krebstherapie zu teuer ist, um es bei einer größeren Untersuchung aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Bislang allerdings soll Roche kein großes Interesse gezeigt haben, sich entsprechend zu engagieren, hieß es in Medienberichten. Bleibt für die Patienten, die die chronische Müdigkeit bislang noch fest im Griff hat, zu wünschen, dass Roche es sich noch anders überlegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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