Blasenkrebs: Diabetesmittel unter Verdacht

Blasenkrebs: Diabetesmittel in Verdacht

zuletzt aktualisiert: 07.06.2011

 

Wegen des Verdachts, das Risiko für Blasenkrebs zu erhöhen, hat Frankreich ein Mittel gegen Diabetes vom Markt genommen. Das Mittel ist auch in Deutschland zugelassen.


In einer Untersuchung mit einer Vergleichsgruppe von etwa 1,3 Millionen anders behandelten Diabetikern und etwa 155.000 mit dem Wirkstoff “Pioglitazon” medikamentierten Diabetikern ergab sich den französischen Behörden zufolge ein um rund 20 Prozent höheres Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Frankreich nahm den Wirkstoff daraufhin am Donnerstag vom Markt.

Auch in Deutschland sind Medikamente mit dem Wirkstoff Pioglitazon zugelassen. Vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) kam die Empfehlung, den im Raum stehenden Krebsverdacht zu klären und bis dahin die Zulassung von Medikamenten wie “Competact” und “Actos”, die den Wirkstoff Pioglitazon enthalten, “ruhen zu lassen”. Gegenwärtig sollten Ärzte von einer Verschreibung des Wirkstoffes für neue Patienten absehen. Eine Erhöhung des Blasenkrebsrsikos durch Pioglitazon könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Allerdings wurde davon abgeraten, pioglitazonhaltige Medikamente eigenmächtig und ohne Rücksprache mit dem Arzt abzusetzen. Gesundheitliche Risiken könnten auftreten, die im Zusammenhang mit einen unkontrollierten Anstieg der Blutzuckerkonzentration möglich seien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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