BKK Heilberufe stellt sich auf Entlassungen ein

    BKK für Heilberufe stellt sich auf Entlassungen ein und hofft auf Fusionspartner

zuletzt aktualisiert: 05.08.2011

 

Die Schieflage der BKK für Heilberufe verschlimmert sich weiter. Findet sich kein Fusionspartner, droht die Schließung der Kasse. Ab September stehen betriebsbedingte Kündigungen an.


Rund 40 % der 240 Angestellten stehen vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Um das Ausmaß der Entlassungen zu verringern, ist ein Fusionspartner nötig. Den aber sucht man schon länger - bislang offenbar ohne Erfolg.

Findet sich keine Kasse, die zu einer Fusion mit der BKK für Heilberufe bereit ist, dann wird es wohl hart für die Beschäftigten. Schon ab September sollen betriebsbedingte Kündigungen anstehen. Die Spannungen werden durch den anhaltenden Mitgliederverlust noch weiter verstärkt - über die Hälfte ihrer Mitglieder wanderten seit 2010 ab, inzwischen hat die BKK für Heilberufe nur noch 85.000 Mitglieder. Da es erfahrungsgemäß meist die älteren Mitglieder sind, die eine Kasse verlassen, während jüngere und gesündere Mitglieder eher geneigt sind, ihrer Kasse den Rücken zu kehren, dürfte sich die Versichertenstruktur der klammen Kasse weiter negativ entwickelt haben - was die Fusions-Lust anderer Kassen nicht eben steigern wird.

Doch findet sich kein Partner, könnte der BKK für Heilberufe auch die komplette Schließung drohen. Dann wären auch alle übrigen Arbeitsplätze bei der unter Druck geratenen Krankenkasse in Gefahr.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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