Mogelpackung Beschäftigungsaufschwung

Beschäftigungsaufschwung: Nur eine Mogelpackung?

zuletzt aktualisiert: 23.11.2011

 

Ist der so hoch gelobte Beschäftigungsaufschwung nur eine Mogelpackung? Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Das deutliche Beschäftigungswachstum der letzten Jahre ist fast ausschließlich auf Teilzeitarbeit zurückzuführen - die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden dagegen hat sich kaum verändert.


Was hat sich die Politik nicht gefeiert für das massive Wachstum der Beschäftigungszahlen der letzten Jahre. Jetzt stellt sich heraus: Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden hat sich de facto kaum verändert. Was sich dagegen geändert hat, ist die Anzahl der Teilzeitarbeitsplätze: Die nämlich ist um etwa 40 Prozent gestiegen. Diese Zahlen hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht.

 

Immer mehr Hochqualifizierte nur teilzeitbeschäftigt

Dabei ist besonders auffällig, dass einerseits die Zahl männlicher Teilzeitarbeitnehmer deutlich zulegt, andererseits aber auch immer mehr Hochqualifizierte und Ältere in Teilzeitarbeitsverhältnissen zu finden sind.

Teilzeitbeschäftigungen werden immer öfter von Hochschulabsolventen oder Personen mit zumindest mittleren Qualifikationen ausgeübt. Geringqualifizierte machen einen seit dem Jahr 2000 sogar leicht stagnierenden Teil der Teilzeitkräfte aus. Wie das DIW mitteilt, ist nicht selten der Grund für die Annahme einer Teilzeitarbeitsstelle, dass keine Vollzeitstelle zu finden ist.

Fehlende Vollzeitstellen als Grund für Teilzeitarbeit

Ein Fünftel aller Teilzeitkräfte hat den Angaben des DIW zufolge deshalb nicht Vollzeit gearbeitet, weil eine Vollzeitstelle nicht zu bekommen war. Etwa zwei Millionen Erwerbstätige waren davon betroffen. Der heutige Stand ist, dass rund ein Viertel aller Erwerbstätigen nur Teilzeit arbeitet.

Nach wie vor ist jedoch Teilzeitarbeit überwiegend eine Frauendomäne. Frauen arbeiten oft aus familiären Gründen nur Teilzeit. Die zahlenmäßig zunehmenden Männer dagegen haben andere Gründe, die öfter im persönlichen Bereich liegen - wie etwa die berufliche Qualifizierung. Doch häufig liegt es schlichtweg daran, dass sie keine Vollzeitstelle finden können.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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