AOK: Pensionen in der Kritik

    AOK: Pensionen der Vorstände geraten in die Kritik

zuletzt aktualisiert: 21.11.2011

 

Während die Versorgung der Mitglieder in der Gesetzlichen Krankenversicherung über die Jahre zahlreiche Leistungseinbußen hinnehmen musste, ist es um die Altersversorgung der leitenden Angestellten der AOK offenbar besser gestellt. Die Pensionen sind derart üppig, dass sich Unmut regt.


Die Online-Ausgabe der “BILD”-Zeitung prangert die Pensionen der AOK-Vorstände an. In einem Bericht schildert das Blatt die Pensionsansprüche der AOK-Vorstände anhand zweier Beispiele:

 

AOK: Pensionen von über 8.000 Euro im Monat

Der erste Fall - oder vielmehr “Versorgungsfall” - ist Herbert Reichelt, der sich als bisheriger Chef des AOK-Bundesverbandes nun zurückzieht. Reichelt hatte dem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren nur ein verringertes Gehalt bezogen, das immerhin auch noch bei 115.000 Euro pro Jahr gelegen haben soll - statt der ihm eigentlich zustehenden 170.000 Euro.

 

Jetzt geht Reichelt in Altersteilzeit und erhält weitere fünf Jahre ebenfalls 115.000 Euro - ohne Arbeit. Macht monatlich gut 9,500 Euro. Anschließend geht Reichelt in Pension und muss sich vergleichsweise einschränken: Der Bericht nennt einen Pensionsanspruch von 8.200 Euro - monatlich, wohlgemerkt.

“Versorgungsfall” Nummer zwei betrifft den Chef der AOK Baden-Württemberg, Rolf Hoberg. Hoberg hat einen Pensionsanspruch von 107.100 Euro im Jahr. Ein Durchschnittsverdiener müsste dafür, wie die “BILD” genüsslich vorrechnet, rund 325 Jahre arbeiten.

Genehmigt wurden Altersversorgungen in dieser Höhe von der paritätischen Selbstverwaltung. In diesem Gremium sitzen die Arbeitgeber- und Versichertenvertreter. Die Frage, ob Altersversorgungen für Vorstände in dieser Höhe tatsächlich im Sinne der Versicherten sind, wird sicher nicht ganz zu Unrecht gestellt werden.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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